Geschichte

Hano jongliert auf dem Zelt

1984 setzten sich vier Schülerinnen und Schüler der Schule für Soziale Arbeit Bern (HFS), die von einem eigenen, ganz besonderen Zirkus träumten, zusammen.

Entstehung

Ihre Idee, als Diplomprojekt einen Mitspielzirkus auf die Beine zu stellen, lehnte die HFS ab. 
Dies stellte jedoch kein Hindernis dar und so tuckerte der Theaterzirkus Wunderplunder eine Woche nach der Diplomierung der Träumenden seiner ersten Tournee entgegen. Damals bestand das Team aus sechs Teammitgliedern, die mit viel Pioniergeist, einem gemieteten Zelt und improvisiertem Zirkusmaterial die ersten 13 Tourneewochen des Theaterzirkus Wunderplunder über die Bühne brachten. Aus dem Projekt einiger Idealistinnen und Idealisten wurde also ein Kleinbetrieb mit geregelten Arbeitsabläufen.


Die Wunderplunder-Tournee beläuft sich mittlerweile auf 18 Animationswochen und ist gut ausgebucht. Im Verlauf der nächsten Jahre entwickelte sich das Projekt konstant weiter. Ein eigenes Zelt sowie später Traktoren und Wagen wurden angeschafft, die Infrastruktur verbessert und das Animationskonzept überarbeitet und angepasst. Das Team wurde vergrössert und legte sich ein Winterquartier zu. Die Kulturfabrik Burgdorf ist bis heute seine winterliche Unterkunft, welche mit Werkstatt, Büro, Küche, Wohnraum und sanitären Anlagen sowie einer grossen Halle und einem Platz für die Wagen ausgestattet ist. Das Team bestand viele Jahre aus zehn Mitgliedern und wurde im Februar 2017 auf elf Teammitglieder erweitert.

Obwohl sich die Teammitglieder und damit das Erscheinungsbild immer wieder verändern, blieb eines in all den Jahren gleich: Der Theaterzirkus Wunderplunder ist gelebte Zirkusromantik, getragen von Leuten aus den verschiedensten Arbeitsbereichen die alle zum Ziel haben, den Teilnehmenden dieses Abenteuer weiterzugeben und mit ihnen Träume zu verwirklichen!

30 Jahre Jubiläum