Organisatorisches

Traktoren

Einige Monate vor der Zirkuswoche kommen zwei Personen aus dem Theaterzirkus Wunderplunder bei Ihnen vorbei um die Woche im Detail zu besprechen, Fragen zu klären und bei Schwierigkeiten gemeinsam Lösungen zu suchen.

Wir bringen mit:

  • elf hochmotivierte Wundis mit Animations- und Zirkustheatererfahrung
  • ein Zweimastzelt mit 23 Metern Durchmesser und ca. 200 Sitzplätzen
  • einen Lastwagen voller Kostüme und Requisiten
  • Zeltanhänger, Materialwagen, Barwagen, Werkstattwagen, Küchenwagen, Gästeabteil
  • 7 nostalgische Zirkuswohnwagen
  • 6 Traktoren
  • ein Kleinbus und ein PW

Von Ihnen brauchen wir:

  • einen Zeltplatz von mind. 30 x 30 Metern, vorzugsweise Rasen, eben und mit den Traktoren befahrbar, Zufahrt mind. 2.70 Meter breit, 3.80 Meter hoch
  • eine  Wagenplatz von mind. 900 m2, vorzugsweise Hartplatz, möglichst eben und ruhig, Zufahrt mind. 3.00 Meter breit, 3.60 Meter hoch
  • Zu- und Abwasseranschluss für unseren Küchenwagen
  • Strom für Zelt- und Wagenpark (CEE-32-Kupplung 5-polig, 380V)
  • Sanitäre Anlagen: WC/Duschen
  • mind. 6 Übungsräume für das Training mit den Teilnehmenden, möglichst nahe beim Zelt- und Wagenplatz und vorzugsweise auch eine Turnhalle
Zeltaufbau in Kandersteg

Ablauf einer Zirkuswoche

Samstag: Anreise

Der Theaterzirkus Wunderplunder reist mit Wagen und Traktoren an und schlägt die Heringe fürs Zirkuszelt. Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen werden verlegt und dann ist für uns Wundis Wochenende.

Sonntag: Ruhetag!

Montag: Zeltaufbau und Begrüssungsparcour

Am Morgen früh beginnen die Mitarbeitenden des Wunderplunders das Zelt aufzustellen. Etwa ab 10.00 Uhr können die Teilnehmenden helfen, das Material für den Innenausbau ins Zelt zu tragen. Am Nachmittag werden die Teilnehmenden mit der Montagsshow im Zirkuszelt willkommen geheissen. Anschliessend lernen sie bei unserem Parcours die verschiedenen Zirkusdisziplinen kennen und entscheiden sich am Ende des Tages für eine Disziplin.

Dienstag: Üben in der Gruppe

Am Dienstag haben die Gruppen den ganzen Tag Zeit sich gegenseitig kennen zu lernen, sich in ihrer gewählten Disziplin zu üben, erste Ideen für die Zirkusnummer zu sammeln, Choreografien einzustudieren, Kostüme auszusuchen und Requisiten zu basteln.

Mittwoch: Üben und Theater

Am Mittwochmorgen wird in der Gruppe fleissig weiter geübt. Am Nachmittag haben die Artistinnen und Artisten frei, da sich die Teammitglieder des Wunderplunders auf ihre eigene Theatervorstellung vorbereiten. Um 19.00 Uhr zeigt das Team ihr Stück vor öffentlichem Publikum und die Teilnehmenden können ihre Gruppenleiter in Aktion auf der Bühne bestaunen.

Donnerstag: Der letzte Schliff und Hauptprobe

Am Donnerstagmorgen werden letzte Details der Nummer einstudiert und jede Gruppe kann ihre Nummer einmal im Zelt proben. Oft bleibt auch Zeit, einen Blick ins Innere der Wohnwagen zu werfen. Am Nachmittag findet dann die Hauptprobe mit allen Gruppen im Zelt statt und die Teilnehmenden haben die Gelegenheit die Zirkusnummern der anderen Gruppen zu sehen.

Freitag: Lampenfieber und Scheinwerferlicht

Bei den öffentlichen Zirkusvorstellungen präsentieren die Artistinnen und Artisten ihre Kunststücke auf der Bühne, die Direktion führt durch das Programm und die Zirkusband begleitet mit Livemusik. Belohnt werden sie mit dem tosenden Applaus ihrer Familien und Freunde. Viel zu schnell ist die Woche dann schon wieder vorbei und das Team des Wunderplunders baut bis tief in die Nacht das Zelt ab.